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Automatische Staubsauger – gibt es das wirklich?

Zuerst einmal möchten wir dir verraten: Ja! Es gibt wirklich automatische Staubsauger! Damit scheint es eine wirklich neuzeitige Erfindung zu sein: Ein Saugroboter, der das Staubsaugen ganz automatisch macht! Was genau dahinter steckt und wie du dir das vorstellen kannst, möchten wir dir hier zeigen!

Die Geschichte

Dass es eine neuzeitige Erfindung ist, stimmt nur bedingt. In der heutigen Zeit sind die automatischen Reinigungshelfer nur immer populärer geworden, da sie immer weiterentwickelt wurden und sich mittlerweile die neusten Modelle am Markt etabliert haben.

Erste Ideen eines automatischen Reinigungsgerätes entstanden jedoch bereits viel früher.  Damals war es zwar nur eine Wunschvorstellung von vielen Hausfrauen, wodurch diese grafisch assoziiert wurden, es jedoch noch kein richtiges entwickeltes Modell gab. Zuerst wurde der Staubsauger entwickelt, der Ende des neunzehnten Jahrhunderts den Wischmopp ersetzte und danach folgte der Trockensauger. Kurze Zeit später erschien der Nasssauger.

 

Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, im Jahre 1949, entwickelt der Teenager Tony Sale einen Roboter, der laufen und saugen konnte. Er nannte den Roboter „George“, der zwei Augen besaß und über eine Antenne gesteuert werden konnte. Dieser Roboter gilt bis heute als erster Saugroboter der Welt. Wenig später entwickelte Claus Scholz-Nauendorff einen Roboter, den er MM7 nannte. Die Maschine war optisch ein Mensch, der einen Saugroboter halten konnte und saugte.

Als nächstes entwarf Nintendo im Jahre 1978 den sogenannten „Chiritorie Saugroboter“, der ebenfalls mit einer Fernbedienung gesteuert werden konnte, verstärkt beweglich war und durch den Behälter Dreck auffangen konnte. Dieser konnte jedoch nur bei Anwesenheit eines Menschen reinigen und war somit im Alltag untauglich. 1981 war dann der erste Sauger mit Programmiermöglichkeit auf dem Markt. Er hieß „ComRol“ und war von Jerome Hamlin.

 

Bisher war jedoch die Reinigungsleistung der Modelle noch nicht ausgereift, welcher der „Dustbot“ im Jahre 1985 änderte. Durch das eingebaute Vakuum konnte der Roboter auch kleine Schmutzpartikel aufsaugen und auffangen. Außerdem war er der erste, der Hindernisse erkannte und die Richtung ändern konnte. Nach diesem Modell erfolgten etliche weitere, die dann kabellos reinigen konnten und die einzelnen Elemente wurden von davor nur verbessert. Die Geschichte der automatischen Staubsauger beginnt also schon sehr früh.

Der heutige Staubsauger-Roboter

Früher orientierte man sich sehr an der menschlichen Form und heute verfügen die Saugroboter eher über ein kleineres Gewicht und eine minimale Größe. Heutzutage können die Roboter sogar an Stellen reinigen, wo ein Mensch bei der Reinigung nicht gelangen kann. Das ist der größte Vorteil.

Ein weiteres Plus des heutigen Saugroboters ist auch noch, dass er in deiner Abwesenheit saubermachen kann und du ersparst dir jede Menge Arbeit. Damit ist ein Saugroboter ein wichtiger Helfer im Alltag, der automatisch den Boden reinigt. Damit ist der Saugroboter der automatische Staubsauger, den alle wollen!

Was kann der automatische Staubsauger von heute nun genau „automatisch“?

Ein Saugroboter aus der heutigen Zeit kann deine komplette Bodenreinigung übernehmen. Bei Programmierung schaltet er sich automatisch an, reinigt die vorgegebene Bodenfläche nach Wunsch, lädt sich bei geringem Akku automatisch auf und säubert solange dein Eigenheim, bis keine Schmutzpartikel mehr zu finden sind.

 

Ein Sensor innerhalb der Geräte hilft ihm bei der Navigation, sodass er Hindernisse und Treppen erkennt. Dies erfolgt alles automatisch. Andere Modelle übernehmen sogar neben dem Saugen auch das Wischen oder Fegen des Bodens. Dies passiert ebenfalls automatisch und muss nur eingestellt werden.

Was muss ich noch machen? Was ist nicht „automatisch“?

Wie bereits beschrieben, übernimmt er die komplette Reinigung automatisch, deshalb auch der Name: Automatischer Staubsauger. Dennoch gibt es einige wenige Punkte, die du selber machen musst.

 

  1. Musst du ihn programmieren. Du sagst ihm genau an, um wie viel Uhr er seinen Reinigungsvorgang starten soll. Dies ist meistens über dem Display am Roboter einstellbar und in weniger als eine Minute gemacht.
  2. Den Dreck. Der Saugroboter nimmt den kompletten Dreck auf, aber du musst letztendlich noch den Auffangbehälter, in dem sich der Dreck lagert, über dem Mülleimer entleeren. Bei den Modellen, die nass wischen, solltest du auch händisch Wasser in den Wassertank füllen. Das machst du meistens vor dem Reinigungsvorgang.
  3. Die Reinigung und ggf. Wartung. Die Reinigung deines Saugroboters kann in wenigen Schritten Dazu musst du meistens den Roboter feucht abwischen, seine Rollen vom Dreck befreien und auch ggf. das Wischtuch auswechseln. Eine Wartung ist nicht immer notwendig. Dieses wird im Ernstfall auch von deinem Hersteller übernommen.

Falls du bei einigen dieser Schritte unschlüssig bist, wie diese funktionieren, solltest du bei deinem Hersteller nachfragen oder in die Bedienungsanleitung schauen.

Fazit

Wie du siehst, gibt es automatische Staubsauger, die eine Fläche ohne deine Beihilfe reinigen können. Viele davon übernehmen sogar die Aufladung automatisch. Damit musst du bei den meisten Modellen nur noch die Wartung erledigen sowie regelmäßig den Roboter saubermachen und den Auffangbehälter leeren.

Deshalb können wir dir generell sagen, dass es automatische Saugroboter gibt und diese werden nicht so schnell vom Markt verschwinden! Freue dich also auf professionelle Hilfe beim Reinigen deines Eigenheims, ohne viel Arbeit! 😉

Wenn du dir nun gerne mal einige Saugroboter Modelle anschauen möchtest, dann schau in unseren Saugroboter Vergleich rein. Welcher Staubsauger Roboter das Prädikat „Bester Saugroboter“ bekommt, erfährst du in dem Artikel dazu.



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